Performance Lecture: Was heißt und zu welchem Ende studiert man, lehrt man, lernt man (mit) Performative(r) Didaktik? (Maik WALTER)
In der Performance Lecture wird frei nach Friedrich Schiller die Frage nach dem Sinn einer Performativen Didaktik gestellt. Dazu wird zunächst der Begriff geklärt und konkrete Impulse für die Unterrichtspraxis vorgestellt, um am Ende mögliche Wirkungen von performativen Methoden zu diskutieren. Eine Performance Lecture ist ein interaktives künstlerisches Experiment, zu dem alle Lehrkräfte herzlich eingeladen sind.
Workshop Performatives Arbeiten in der Praxis (Maik Walter)
Im Workshop werden gezielt die Inhalte der Performance Lecture zur Performativen Didaktik vertieft. Hierzu werden die Teilnehmer*innen performative Impulse ausprobieren und hinsichtlich ihrer Praxisrelevanz diskutieren.
Workshop Embodied Learning – Sprache körperbasiert begreifen (Marlene Lindtner)
Wie können Kinder abstrakte sprachliche Strukturen nicht nur hören und sehen, sondern mit dem eigenen Körper erfahren und „begreifen“? Der Vortrag verbindet Erkenntnisse aus der Embodied-Cognition-Forschung mit konkreten Zugängen zur Sprachreflexion. Anhand von Beispielen aus den Bereichen Artikulatorische Bewusstheit, Prosodie (Betonung, Lautquantität/Lautqualität) und Syntax wird gezeigt, wie Mundbewegungen, motorische Gesten und ganzkörperliche Bewegung dazu beitragen können, sprachliche Strukturen wahrnehmbar, analysierbar und bereits für sehr junge Kinder begreifbar zu machen. Die Teilnehmenden erhalten dabei Einblicke in wissenschaftliche Grundlagen ebenso wie unmittelbar umsetzbare Impulse für die Praxis.
Workshop Performatives Arbeiten in der Praxis (Maik WALTER)
Workshop Embodied Learning – Sprache körperbasiert begreifen (Marlene LINDTNER)
"Ziel jedes sprachenpolitischen Engagements ist die Förderung der Mehrsprachigkeit. Dies schließt die Durchsetzung einer Sprache auf Kosten anderer Sprachen aus."
- Strobler Thesen
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