Stellungnahme des Netzwerk SprachenRechte und des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremd-und Zweitsprache (ÖDaF) zum Einsatz von MIKA-D (Messinstrument zur Kompetenzanalyse –Deutsch) (nach SCHUG §4 Abs. 2a)

 

MIKA-D verfolgt das Ziel, festzustellen, „ob Schüler/innen ausreichende Kenntnisse in der Unterrichtssprache Deutsch erworben haben, um dem Unterricht folgen zu können“ (BIFIE-Website),und „erfasst wichtige Indikatoren der Sprachkompetenz in Deutsch“ (Linguistische Grundlagen, 3). In unserer Stellungnahme weisen wir auf kritikwürdige Aspekte hin.

Den Text der Stellungnahme finden Sie hier.

 

Veranstaltung "Deutschförderklassen: Erfahrungen und Perspektiven" am 28. Februar 2019 - Rückblick

 
Mit dem Schuljahr 2018/19 wurden Deutschförderklassen an den österreichischen Pflichtschulen eingeführt und frühere Maßnahmen der Sprachförderung somit abgelöst. Aus pädagogischer, sprachdidaktischer und organisatorischer Sicht sowie vor dem Hintergrund bisheriger Erfahrungen in der Sprachförderung wurde an ihrer Einführung Kritik geübt, nicht zuletzt aufgrund der gestrichenen Evaluation der bisherigen Ansätze. Nach dem ersten Halbjahr ihres Bestehens organisierte der ÖDaF zusammen mit der AK Wien, BildungGrenzenlos und lernraum.wien (VHS Wien) eine Veranstaltung, um Zwischenbilanz zu ziehen und nach den Erfahrungen zu fragen, die Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleiter*innen und Eltern gemacht haben.

Rückschau auf die ÖDaF-Jahrestagung 2019

"Worum geht’s hier eigentlich?" - Anspruch und Wirklichkeit eines inhaltsorientierten DaF/DaZ-Unterrichts

 

Die ÖDaF-Jahrestagung 2019 fand am 22. und 23. März an der Pädagogischen Hochschule Wien statt und machte die (gesellschaftlichen, landeskundlich-kulturellen, fachbezogenen) Inhalte von DaF/DaZ-Unterricht zum Thema.     

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Stellungnahme des ÖDaF zu den Lehrplänen für Deutschförderklassen in Volksschulen, Sonderschulen, Neuen Mittelschulen sowie allgemein bildenden höheren Schulen

 

Aus Sicht des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache (ÖDaF) werden die neuen Lehrpläne für Deutschförderklassen zwar in einigen Punkten den Forderungen aus fachwissenschaftlicher Sicht gerecht, werfen allerdings zahlreiche Fragen mit Blick auf deren Umsetzbarkeit auf und ändern nichts daran, dass Deutschförderklassen in der Form, wie sie mit dem Schuljahr 2018/19 österreichweit eingeführt werden, weder aus sprachdidaktischer und pädagogischer noch aus schulorganisatorischer Sicht eine sinnvolle und zielführende Maßnahme zur Deutschförderung darstellen.

 

Den gesamten Text der Stellungnahme können Sie hier nachlesen.

 

Stellungnahme des ÖDaF zum Ministerialentwurf des Fremdenrechtsänderungsgesetzes 2018 - FrÄG 2018

 

Als Österreichischer Verband für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache (ÖDaF) beschäftigen wir uns mit dem Lehren und Lernen des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache, seinen Rahmenbedingungen und Zielen. Der aktuell zur Begutachtung vorliegende Gesetzesentwurf „Fremdenrechtsänderungsgesetz 2018 – FrÄG 2018 (38/ME)“ sieht auch gezielt veränderte Rahmenbedingungen für das Lehren und Lernen von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache für Personen vor, die in Österreich ein Hochschulstudium absolvieren wollen. Auf folgende Punkte im Gesetzesentwurf möchten wir in diesem Zusammenhang kritisch hinweisen:

Stellungnahme des ÖDaF zur Änderung des Schulorganisationsgesetzes, des Schulunterrichtsgesetzes und des Schulpflichtgesetzes 1985 betreffend Deutschförderklassen

 

Als Fachverband für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache haben wir bereits in einer Stellungnahme vom 25. Jänner 2018 (www.oedaf.at/deutschfoerderklassen) darauf hingewiesen, dass wir grundsätzlich begrüßen, dass sich die neue Regierung offensiv des Themas Sprachliche Bildung in der Schule und insbesondere der Vermittlung der Bildungssprache Deutsch annimmt. Zugleich formulierten wir damals aber auch schon Fragen, die aus unserer Sicht im Sinne einer höheren Chancengerechtigkeit im Bildungssystem unumgänglich sind.

Einige der Fragen werden auch durch den vorliegenden Gesetzesentwurf nicht geklärt, obwohl sie gerade durch diesen nun tatsächlich relevant werden:

Rückschau auf die ÖDaF-Jahrestagung 2018

"Schreiben in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache"

 

Die 34. ÖDaF-Jahrestagung fand am 16. und 17. März 2018 an der Pädagogischen Hochschule Wien statt und setzte sich mit verschiedenen Facetten des Schreibens in Deutsch als Fremd- und Zweitsprache auseinander.

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"Ziel jedes sprachenpolitischen Engagements ist die Förderung der Mehrsprachigkeit. Dies schließt die Durchsetzung einer Sprache auf Kosten anderer Sprachen aus."

- Strobler Thesen 

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