Verschiebung der IDT 2021

Die XVII. Internationale Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer muss aufgrund der weltweiten Coronakrise verschoben werden.

Aus der IDT 2021 wird die IDT 2022, die von 15. bis 20. August 2022 an der Universität Wien/Österreich stattfinden wird.

 

Nähere Informationen der IDT-Tagungsleitung zur Verschiebung finden Sie hier.

Stellungnahme zu den Regelungen für Deutschförderklassen und MIKA-D

Langsam werden die Schulen wieder an die Normalität herangeführt. In einem Schreiben vom 7.5. informiert das Bundesministerium darüber, wie dies geschehen soll. Vieles wird anders, eines bleibt: Schülerinnen und Schüler in den Deutschförderklassen und –kursen werden zu Schulschluss getestet. Zwar wird der Testzeitraum „bis zum letzten Schultag vor den Sommerferien ausgeweitet“, die mit dieser Entscheidung in den Raum gestellte Normalität missachtet aber die Realität aller in der Institution Schule tätigen Personen, insbesondere jene von Schülerinnen und Schülern. Zudem stellt die Testung eine Ungleichbehandlung dar, da für die Schülerinnen und Schüler der "regulären" Klassen keine Schularbeiten mehr stattfinden DÜRFEN und diese auf jeden Fall mit einem Nicht genügend aufsteigen dürfen.

 

Zusammen mit BildungGrenzenlos, NetzwerkSprachenrechte und dem Verband für Angewandte Linguistik hat der ÖDaF eine Stellungnahme zu den Regelungen u.a. für die Deutschförderklassen und MIKA-D verfasst. Den gesamten Text finden Sie hier. 

Die abgesagte ÖDaF-Jahrestagung 2020 wird im Frühjahr 2021 nachgeholt!

Die ÖDaF-Jahrestagung 2020 wird auf 2021 verschoben. Sie wird am 12./13. März 2021 an der PH Wien stattfinden. 

Nähere Informationen finden Sie zeitnah in unserem Veranstaltungskalender. 

"Deutschförderung in Quarantäne: Flexibilität mehr denn je benötigt." – Pressemitteilung des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache (ÖDaF) in Zusammenarbeit mit Arbeiterkammer Wien, BildungGrenzenlos und dem lernraum.wien

Die letzten Wochen haben deutlich gezeigt: Die Corona-Krise trifft benachteiligte Gruppen in unserer Gesellschaft besonders hart. In unserem Schulsystem sind das beispielsweise Schüler*innen in Deutschförderklassen. Seit über vier Wochen sind die Schulen in Österreich geschlossen. Und mit Ausnahme der Maturajahrgänge wird dies noch länger so bleiben. Das gilt natürlich auch für Schüler*innen in Deutschförderklassen, die großteils im Volksschulalter sind. Sie stellt „distance learning“ vor eine besonders schwierige Situation: Wie kann eine Zweitsprache erlernt werden, wenn sie zu Hause kaum gesprochen wird? Wenn der Austausch mit Gleichaltrigen auf Deutsch fehlt? Und wenn nun auch noch der direkte Kontakt zur Lehrkraft als (oftmals) wichtigster Bezugsperson zur deutschen Sprache wegfällt?

 

Zusammen mit der Arbeiterkammer Wien, BildungGrenzenlos und dem lernraum.wien der VHS haben wir dazu eine Pressemitteilung verfasst.

Stellungnahme des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (ÖDaF) und der Initiative „Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung“ zu den Folgen der Corona-Krise

Die Coronavirus-Pandemie hat auch im Bereich des Deutschunterrichts in der Erwachsenenbildung in Österreich und weltweit weitreichende und langfristige Folgen. 

Zusammen mit der Initiative „Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung“ haben wir dazu eine Stellungnahme verfasst. 

Stellungnahme des Netzwerk SprachenRechte und des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremd-und Zweitsprache (ÖDaF) zum Einsatz von MIKA-D (Messinstrument zur Kompetenzanalyse –Deutsch) (nach SCHUG §4 Abs. 2a)

 

MIKA-D verfolgt das Ziel, festzustellen, „ob Schüler/innen ausreichende Kenntnisse in der Unterrichtssprache Deutsch erworben haben, um dem Unterricht folgen zu können“ (BIFIE-Website),und „erfasst wichtige Indikatoren der Sprachkompetenz in Deutsch“ (Linguistische Grundlagen, 3). In unserer Stellungnahme weisen wir auf kritikwürdige Aspekte hin.

Den Text der Stellungnahme finden Sie hier.

 

Veranstaltung "Deutschförderklassen: Erfahrungen und Perspektiven" am 28. Februar 2019 - Rückblick

 
Mit dem Schuljahr 2018/19 wurden Deutschförderklassen an den österreichischen Pflichtschulen eingeführt und frühere Maßnahmen der Sprachförderung somit abgelöst. Aus pädagogischer, sprachdidaktischer und organisatorischer Sicht sowie vor dem Hintergrund bisheriger Erfahrungen in der Sprachförderung wurde an ihrer Einführung Kritik geübt, nicht zuletzt aufgrund der gestrichenen Evaluation der bisherigen Ansätze. Nach dem ersten Halbjahr ihres Bestehens organisierte der ÖDaF zusammen mit der AK Wien, BildungGrenzenlos und lernraum.wien (VHS Wien) eine Veranstaltung, um Zwischenbilanz zu ziehen und nach den Erfahrungen zu fragen, die Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleiter*innen und Eltern gemacht haben.
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"Ziel jedes sprachenpolitischen Engagements ist die Förderung der Mehrsprachigkeit. Dies schließt die Durchsetzung einer Sprache auf Kosten anderer Sprachen aus."

- Strobler Thesen 

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