ÖDaF-Kurztagung 2022

 

11. November 2022, Universität Salzburg

Agnes-Muthspiel-Hörsaal | Erzabt-Klotz-Straße 1 | 5020 Salzburg

 

 

Schreiben und Literalitätsentwicklung im Kontext von DaF/DaZ

Zielgruppen – Herausforderungen – Vorgehensweisen

 

PROGRAMM

 

Wir bitten um Anmeldung bis 31.10.2022

 

ZUR ANMELDUNG

 

 

Stellungnahme zum Invasionskrieg in der Ukraine

 

Liebe Mitglieder und Freund*innen des ÖDaF, liebe DaF*DaZ-Interessierte,

 

wir sind angesichts der Invasion in der Ukraine bestürzt und fassungslos und möchten allen Opfern dieses Krieges unser tiefes Mitgefühl und unsere Solidarität aussprechen. Millionen Menschen sind auf der Flucht, das Leben von Millionen von Menschen ist in Gefahr und täglich sterben viele Menschen durch diesen Krieg und erleben unfassbares Leid. Unsere Gedanken sind bei ihnen.

 

Wir rufen alle dazu auf, den Opfern dieses Krieges so gut wie möglich zu helfen, in welcher Form und welchem Umfang auch immer, sei es durch Sach- oder Geldspenden, durch Solidaritätsbekundungen jeder Art, durch Gespräche mit Betroffenen, durch die Vermittlung von Unterkünften oder die Aufnahme von Geflüchteten. Unter anderem hier können Sie für Menschen auf der Flucht aus der Ukraine spenden: Ukraine-Hilfe des UNHCR

 

Wir möchten daran erinnern, dass laut UNHCR bereits vor dem Krieg in der Ukraine über 82 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht waren und sie der Unterstützung bedürfen. Hier können Sie auch unabhängig vom aktuellen Krieg aktiv werden: UNHCR-Initiativen für Geflüchtete

 

Wir möchten betonen, dass das Recht auf Asyl ein Menschenrecht ist und dass unsere Solidarität und Hilfsbereitschaft allen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung gelten muss, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem Alter.

 

Wir möchten betonen, dass es wichtig ist, zwischen Institutionen und Individuen zu unterscheiden und daher auch zwischen dem russischen Staat und seinem verbrecherischen Regime, den Regierenden und Repräsentant*innen dieses Staates einerseits und den einzelnen Menschen in Russland und den einzelnen Russ*innen weltweit andererseits. Es ist wichtig, in diesem Krieg gerade auch jenen Menschen in Russland den Rücken zu stärken, die sich in Opposition zu Wladimir Putin und seinem Regime befinden, ohne sie dabei in Gefahr zu bringen.

 

Als Fachverband für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache möchten wir daran erinnern, dass der Deutschunterricht einen Beitrag zu Empathie und Verständigung über unterschiedliche Grenzen hinweg und somit letztlich auch zur Schaffung und Aufrechterhaltung eines friedlichen und solidarischen Zusammenlebens leisten kann. Uns damit auseinanderzusetzen, wie wir diesen hohen Anspruch einlösen können, ist Teil unserer fachlichen Verantwortung.

 

Wir werden uns mit Blick auf die jeweiligen Entwicklungen laufend zum Invasionskrieg in der Ukraine beratschlagen, wie wir als ÖDaF in dieser Situation aktiv werden und Unterstützung für die Opfer des Krieges anbieten können. Wenn Sie dazu Vorschläge und Ideen haben, schreiben Sie uns bitte an vorstand@oedaf.at.

 

Ihr/Euer ÖDaF-Vorstand:

Hannes Schweiger, Sandra Reitbrecht, Carola Schedel, Nicoline Maria Kujan, Lydia Moschinger, Vanessa Winkler

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Der ÖDaF unterstützt auch die Stellungnahmen des IDV und des FaDaF. Sie können diese unter den folgenden Links nachlesen:

 

Stellungnahmen des IDV und des FaDaF

 

 

 

Der ÖdaF begrüßt Sie im neuen Jahr!

Liebe ÖDaF-Mitglieder, liebe Freund*innen des ÖDaF, liebe DaF/DaZ-Interessierte,

 

wir hoffen, das neue Jahr hat für Sie/Euch gut begonnen und der Jahreswechsel war den derzeitigen Umständen entsprechend schön und vergnüglich. 2020 war für uns alle ein besonderes und besonders herausforderndes Jahr. Wir mussten unsere Jahrestagung um ein Jahr verschieben, sie findet nun am 12. und 13. März 2021 online statt und widmet sich unter dem Titel “Grammatik mit Pfiff: ästhetisch – mehrsprachig – kreativ” der Grammatikvermittlung. Das Tagungsprogramm veröffentlichen wir im Lauf des Jänner und schicken rechtzeitig die Hinweise zur Anmeldung aus. Ein großer Dank an das unermüdliche Tagungsteam und alle Vortragenden, Workshopleiter*innen und Unterstützer*innen, die es möglich machen, dass die Tagung nun online stattfinden kann!

 

Auch die IDT, die der ÖDaF im Auftrag des IDV ausrichtet, musste um ein Jahr verschoben werden. Aus ihr wurde die IDT 2022 und dank der großartigen Unterstützung durch alle Mitglieder des internationalen Vorbereitungskomitees, unserer Sponsor*innen und Partner*innen und dank der unermüdlichen und grandiosen Arbeit unseres Tagungsmanagements, der Tagungsleitung und der vielen engagierten Mitglieder in den Konzeptgruppen können wir uns auf eine IDT von 15. bis 20. August 2022 freuen, deren Programm kaum verändert werden musste. Die Anmeldung läuft seit 1.1.2021 und wir freuen uns auf viele Beitragseinreichungen und Anmeldungen, Details unter: http://www.idt-2022.at/

 

Vieles konnten wir im vergangenen Jahr nur online durchführen: unsere Kurztagung am 27. November ebenso wie unsere Stammtische in Graz, Linz und Salzburg sowie zahlreiche Fortbildungen, die dankenswerterweise auf großes Interesse stießen. Wir möchten uns bei allen Vortragenden und Beitragenden herzlich dafür bedanken, dass sie auch unter geänderten Rahmenbedingungen die Veranstaltungen mitgestaltet haben. Und all jenen, die sie organisiert haben, danken wir ganz besonders für die viele zusätzliche Arbeit, die sie in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für den ÖDaF auf sich genommen haben. Unser großer Dank gilt auch der Redaktion der ÖDaF-Mitteilungen, unserer Fachzeitschrift, deren aktuelle Ausgabe 1/2020 dem Thema der Jahrestagung 2019 gewidmet ist. Trotz der coronabedingten Belastungen konnte die Redaktion die kommende Ausgabe so vorbereiten, dass sie im Frühjahr 2021 erscheinen kann, und zwar zum Thema der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften. Und erfreulicherweise ist die Redaktion gewachsen und wir dürfen einige neue kooptierte Mitglieder begrüßen. Bei der letzten Generalversammlung am 27. November 2020 wurde überdies beschlossen, den Namen der ÖDaF-Mitteilungen mit der Ausgabe zur IDT 2022 zu ändern. Den neuen Namen stellen wir im Rahmen unserer Jahrestagung im Programmpunkt “Der ÖDaF informiert” vor.

 

Unserem Anspruch gemäß haben wir uns auch 2020 in aktuelle sprachen-, integrations- und bildungspolitische Diskussionen mit Stellungnahmen eingebracht, zur Sommerschule des BMBWF ebenso wie zu den Regelungen für Deutschförderklassen nach den Schulschließungen im Frühjahr oder zur Situation der Lehrenden in der Coronakrise. Nicht nur für diese Stellungnahmen arbeiten wir eng mit anderen Verbänden, Institutionen und Gruppen zusammen, allen voran mit Netzwerk SprachenRechteverbal - Verband für Angewandte LinguistikArbeiterkammer Wienlernraum.wien der Wiener VHSBildungGrenzenlosNetzwerk elementare Bildung ÖsterreichDeutschlehrende in der Erwachsenenbildung und mit den Organisatorinnen der DaFWebKon. Wir sind Mitglied im ÖSKO, dem Österreichischen Sprachenkomitee, und in den Gremien des ÖSD, des Österreichischen Sprachdiplom Deutsch. Auch die internationale Zusammenarbeit ist uns weiterhin ein großes Anliegen: im Rahmen des DACHL-Gremiumsund ganz besonders intensiv in der Vorbereitung der IDT 2022 mit allen Mitgliedern des internationalen Vorbereitungskomitees und vor allem Dingen mit dem IDV, in dessen erweitertem Vorstand  der ÖDaF mit einer beratenden Expertin vertreten ist. Mit unseren Nachbarverbänden FaDaFAkDaF und Ledafids starten wir in diesem Jahr mit einem gemeinsamen Programmpunkt bei allen unseren Verbandstagungen und intensivieren auf diese Weise die Zusammenarbeit.

 

Wir danken allen unseren Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und viele gemeinsame Projekte in der Zukunft.

 

Unser großer Dank gilt allen Mitgliedern des erweiterten Vorstands für ihre großartige Arbeit - sie sind es, die gemeinsam mit uns ehrenamtlich unsere vielen Projekte ermöglichen und umsetzen.

 

Allen Mitgliedern danken wir an dieser Stelle ganz herzlich für ihre Verbundenheit mit dem ÖDaF! Ihr Mitgliedsbeitrag macht es möglich, dass wir unsere Arbeit als Fachverband auf unterschiedlichen Ebenen fortsetzen können. Alle Mitglieder des Vorstands und des erweiterten Vorstands sind ehrenamtlich tätig. Daher freuen wir uns immer sehr über engagierte neue Mitglieder und laden Sie alle sehr herzlich zur Mitarbeit ein. Schreiben Sie einfach anvorstand@oedaf.at oder melden Sie sich auf unserer Facebookseite https://www.facebook.com/oedaf/ zu Wort. Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten und auf weiteren Austausch im Rahmen unserer Veranstaltungen.

 

Falls Sie noch nicht ÖDaF-Mitglied sind, würden wir uns sehr freuen, Sie bald als solches begrüßen zu dürfen. Werden Sie jetzt Mitglied

 

Wir wünschen Ihnen/Euch ein erfolgreiches, gesundes und glückliches Jahr und freuen uns schon sehr darauf, bald wieder nicht nur online, sondern auch vor Ort zusammentreffen und ins Gespräch kommen zu können.

 

In diesem Sinne bis bald und herzliche Grüße,

 

der ÖDaF-Vorstand:

Hannes Schweiger, Sandra Reitbrecht, Lydia Moschinger, Theresa Bogensperger, Carola Schedel, Nicoline Maria Kujan

 

 

Stellungnahme zur Sommerschule 2020 des BMBWF

Der Österreichische Verband für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache (ÖDaF) befürwortet und fordert bildungspolitische Maßnahmen, die der bestehenden Bildungsbenachteiligung entgegenwirken, von der insbesondere Schüler*innen in Deutschförderklassen und Deutschförderkursen betroffen sind. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sind für diese Gruppe in besonders hohem Maße spürbar, da über mehr als zwei Monate der für erfolgreiches Deutschlernen notwendige Kontakt zur deutschen Sprache stark reduziert war. Home-Schooling war kein adäquater Ersatz für das Sprachenlernen im Klassenverband.

 

Mit Unterstützung der Bildungsinitiative BildungGrenzenlos hat der ÖDaF eine Stellungnahme zur Sommerschule 2020 des BMBWF verfasst. Den gesamten Text finden Sie hier

Stellungnahme zu den Regelungen für Deutschförderklassen und MIKA-D

Langsam werden die Schulen wieder an die Normalität herangeführt. In einem Schreiben vom 7.5. informiert das Bundesministerium darüber, wie dies geschehen soll. Vieles wird anders, eines bleibt: Schülerinnen und Schüler in den Deutschförderklassen und –kursen werden zu Schulschluss getestet. Zwar wird der Testzeitraum „bis zum letzten Schultag vor den Sommerferien ausgeweitet“, die mit dieser Entscheidung in den Raum gestellte Normalität missachtet aber die Realität aller in der Institution Schule tätigen Personen, insbesondere jene von Schülerinnen und Schülern. Zudem stellt die Testung eine Ungleichbehandlung dar, da für die Schülerinnen und Schüler der "regulären" Klassen keine Schularbeiten mehr stattfinden DÜRFEN und diese auf jeden Fall mit einem Nicht genügend aufsteigen dürfen.

 

Zusammen mit BildungGrenzenlos, NetzwerkSprachenrechte und dem Verband für Angewandte Linguistik hat der ÖDaF eine Stellungnahme zu den Regelungen u.a. für die Deutschförderklassen und MIKA-D verfasst. Den gesamten Text finden Sie hier. 

"Deutschförderung in Quarantäne: Flexibilität mehr denn je benötigt." – Pressemitteilung des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremdsprache/Zweitsprache (ÖDaF) in Zusammenarbeit mit Arbeiterkammer Wien, BildungGrenzenlos und dem lernraum.wien

Die letzten Wochen haben deutlich gezeigt: Die Corona-Krise trifft benachteiligte Gruppen in unserer Gesellschaft besonders hart. In unserem Schulsystem sind das beispielsweise Schüler*innen in Deutschförderklassen. Seit über vier Wochen sind die Schulen in Österreich geschlossen. Und mit Ausnahme der Maturajahrgänge wird dies noch länger so bleiben. Das gilt natürlich auch für Schüler*innen in Deutschförderklassen, die großteils im Volksschulalter sind. Sie stellt „distance learning“ vor eine besonders schwierige Situation: Wie kann eine Zweitsprache erlernt werden, wenn sie zu Hause kaum gesprochen wird? Wenn der Austausch mit Gleichaltrigen auf Deutsch fehlt? Und wenn nun auch noch der direkte Kontakt zur Lehrkraft als (oftmals) wichtigster Bezugsperson zur deutschen Sprache wegfällt?

 

Zusammen mit der Arbeiterkammer Wien, BildungGrenzenlos und dem lernraum.wien der VHS haben wir dazu eine Pressemitteilung verfasst.

Stellungnahme des Österreichischen Verbands für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (ÖDaF) und der Initiative „Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung“ zu den Folgen der Corona-Krise

Die Coronavirus-Pandemie hat auch im Bereich des Deutschunterrichts in der Erwachsenenbildung in Österreich und weltweit weitreichende und langfristige Folgen. 

Zusammen mit der Initiative „Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung“ haben wir dazu eine Stellungnahme verfasst. 

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"Ziel jedes sprachenpolitischen Engagements ist die Förderung der Mehrsprachigkeit. Dies schließt die Durchsetzung einer Sprache auf Kosten anderer Sprachen aus."

- Strobler Thesen 

Der ÖDaF ist Mitglied des IDV

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