[Workshop Samstag] Grammatik üben mal anders.. Musik und Bewegung im FSU als Instrumente der Grammatikfestigung

Mihaela Mihova

 

Zielgruppe:  Lehrende in der Erwachsenenbildung oder an der Hochschule.

 

Dieser Workshop ist dem fundierten Einsatz von Musik und Bewegung im Fremdsprachenunterricht als Instrumente der Grammatikfestigung gewidmet. Zum einen wird der Fokus auf bewegungsbezogene Aktivitäten gelegt, bei denen es darum geht, grammatikalische Phänomene in und durch Bewegung im Kontext zu trainieren und anzuwenden. Zum anderen werden diverse Möglichkeiten vorgestellt, Lieder im Fremdsprachenunterricht unkonventionell einzusetzen und dabei auf Grammatik zu fokussieren. Es handelt sich hierbei um Hörverstehensaufgaben, kreative Liedtextarbeit, C-Tests und Dictoglosse, aber auch um etwas unkonventionellere Aktivitäten wie beispielsweise Emotionsaktivierung durch und mit Musik, Lieder als Geschichten sowie Aktivierung und Sensibilisierung durch Liedpuzzle. Durch diese Aktivitäten wird einerseits authentische Wortschatzarbeit ermöglicht, andererseits werden unter anderem folgende Grammatikpunkte geübt:

- Konjunktiv II (Irreale Bedingungssätze und Höflichkeit)

- Passiv (Perfekt und mit Modalverb)

- Präteritum

- Adjektivdeklination

 

Ziel des Workshops ist es, in der Praxis erprobte Aktivitäten zu zeigen, die im Kontext von Intensivkursen mit Erwachsenen (ab 16 Jahren) als abwechslungsreich, authentisch und lustig empfunden werden. Sie sind auf der Suche nach Methoden entstanden, diverse Grammatikeinheiten lebendiger, aber auch kontextorientierter zu gestalten. Erfahrungsgemäß schätzen die Lernenden die Möglichkeit, mit Musik und Bewegung ihre Fremdsprachenkenntnisse zu praktizieren und zu festigen. Alle Aktivitäten können an das Niveau der Gruppe angepasst werden (eingesetzt werden sie hauptsächlich in B1/B2-Kursen).

Der Ausgangspunkt für alle Aktivitäten ist der Grundsatz, dass Grammatikarbeit nicht isoliert geschehen, sondern in einem für die Lernenden ansprechenden, kontextbezogenen Rahmen erfolgen soll. Musik und Bewegung erweisen sich als besonders förderliche Werkzeuge auf der Suche nach Möglichkeiten, den Grammatikunterricht sowohl abwechslungsreich als auch effektiv zu gestalten.

 

 

Angaben zur Person

Mihaela Mihova: 1990 in Varna geboren hat sie schon früh ihre Leidenschaft für Sprachen entdeckt. Sie hat Skandinavistik (Bachelor) und DaF/DaZ (Master) in Wien studiert und ein Auslandssemester in Umeå absolviert. Mihaela unterrichtet seit 2014 Schwedisch und Deutsch am Sprachenzentrum der Uni Wien.

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