[Workshop Samstag] Hör-Seh-Verstehen einmal anders: Oper im DaF-/DaZ-Unterricht

Lydia Moschinger, Nina Oborska

 

Literatur, Filme, Musik – und sogar Bildende Kunst – haben in den letzten Jahren bereits erfolgreich Eingang in den DaF-/DaZ-Unterricht gefunden. Diese Kunstformen sind ein Ort des Nachdenkens über die Menschen und die menschliche Gesellschaft. Sie beschäftigen sich mit Themen wie Erfolg und Niederlage, Glück, Hoffnungen, Liebe, Begierden und Ängste der Menschen. In der Oper werden diese Inhalte ebenfalls transportiert, und das gleich auf mehreren Ebenen: Solo- und Ensemblegesang, Orchesterklang, Tanz- und Chorszenen, Bühnenregie, Kulisse, Kostüme, Lichteffekte und seit mittlerweile vielen Jahren auch mit Text-„Übertitelung“. Da viele Opern weltweit aufgeführt werden, steckt in jeder Inszenierung zusätzlich eine lokalspezifische „kulturelle (Auf-)Ladung“. Beim Besuch einer Opernaufführung sind also gleich mehrere Verstehensstrategien und Kompetenzen gefordert: Lese-, Hör-Seh- und Musik-Verstehen sowie transkulturelle Kompetenz. 

 

Während des Workshops wollen wir anhand ausgewählter deutschsprachiger Opernstücke Möglichkeiten ausloten, durch die Opern-„Texte“ auch im DaF-/DaZ-Unterricht fruchtbar eingesetzt und verstehbar gemacht werden können. Wir bieten ein methodisch-didaktisches Verfahren an, wie mit Oper 

  • Weltwissen vermittelt
  • transkulturelle Kompetenz und kulturreflexives Denken gefördert
  • ein multilingualer Unterricht auf Opernaufführungen gestützt sowie
  • Hör-Seh- und Leseverstehen trainiert

werden könnte. 

 

 

Angaben zu den Personen:

 

Nina Oborska:Deutsch- und Englischlehrerin an der Fryderyk-Chopin-Musikhochschule in Warschau, Lehrbeauftragte im Institut für Germanistik (Universität Warschau). Studium am Universitätskolleg zur Ausbildung der Lehrer (DaF und EaF), Deutsche Philologie am Institut für Germanistik (Universität Warschau und Otto-Friedrich-Universität Bamberg).

 

Lydia Moschinger:Studium der Deutschen Philologie, Theaterwissenschaft und Geschichte sowie Deutsch als Fremd-/Zweitsprache an der Universität Wien. Unterrichtstätigkeit in Abakan (Russische Föderation) und in Almaty (Kasachstan) sowie an verschiedenen Institutionen der Erwachsenenbildung in Wien (VHS, Diplomatische Akademie Wien). Seit 2016 Österreich-Lektorin des ÖAD am Institut für Angewandte Linguistik der Universität Warschau (Polen). Weiters tätig in der LehrerInnen-Fortbildung am Berufsförderinstitut Linz und für Kultur & Sprache.

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